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28.01.2026
07:18 Uhr
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Lobbygruppen, die in den USA Bücher aus Bibliotheken verbannen wollen, knüpfen an einen jahrzehntealten Kulturkampf an. Dabei bringen sie vor allem Schwarze, Queere und Frauen zum Schweigen.

Es war die „Musik des Teufels“: Als Elvis Presley in den Fünfzigerjahren die Hüften kreisen ließ und Hunderttausende Teenager es ihm am Radiogerät nachtaten, da ging für viele konservative Amerikaner die Welt unter. In ihren Klagen über das Verderben der Jugend schwang die Ablehnung schwarzer Musik und Kultur (die ein Weißer hier je nach Kritikeransicht vereinnahmte oder ehrte) nicht nur implizit mit. Sie wurde häufig offen benannt, und das nicht nur im Süden der USA. Die Auseinandersetzung um Elvis ist eines der berühmtesten Beispiele dafür, wie sich in den Konflikten um Kultur der Topos der Obszönität mit Rassismus mischte. Dabei ging es stets auch darum, die Außengrenzen der weißen Geschlechterordnung zu schützen, also die „Ehre“ der als Besitz definierten weißen Frauen.
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Feuilletonkorrespondentin in New York.
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