FAZ 16.12.2025
12:22 Uhr

(+) Neuer Wehrdienst: Wie der Bund fürs Berufsleben stählt


In Deutschland gibt es bald einen neuen Wehrdienst, zunächst auf freiwilliger Basis. Hier erzählen drei ehemalige Soldaten, wie ihre Zeit bei der Bundeswehr sie geprägt hat – und warum sie bis heute davon profitieren.

(+) Neuer Wehrdienst: Wie der Bund fürs Berufsleben stählt

Als eine der ersten Frauen im Heer der Bundeswehr meldete sich Katrin Mölle 2003 zur Feldwebellaufbahn in Sachsen. Sie verpflichtete sich für zwölf Jahre, nahm 2012 sogar an einem Auslandseinsatz in Afghanistan teil. Heute, mit 41 Jahren, ist sie nicht mehr Soldatin, sondern Angestellte bei einem bayerischen Autohersteller. Möglich machte das der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, über den sie BWL studiert hat. Mölle plaudert gerne, denn sie weiß, dass ihre Geschichte etwas Besonderes ist.

Der frühere Soldat Marc Wietfeld ist mit seiner Rüstungsfirma in der Ukraine. Im Gespräch erläutert er, was die Bundeswehr aus den Erfahrungen dort lernen kann.

Europa müsse stärker auf die eigene Rüstungsindustrie setzen, statt immer mehr Waffen in den USA zu kaufen, sagt der Ökonom Guntram B. Wolff. Dazu müssten die Europäer allerdings enger als bisher zusammenarbeiten.

Drei Viertel der großen Unternehmen bieten Homeoffice an. Doch für Chefs kann es herausfordernd sein, wenn das Team nicht am selben Ort ist. Ein paar Tipps für Führungskräfte.

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