FAZ 14.01.2026
09:03 Uhr

(+) Neuer Genrausch: Was die Gene über Genies und Massenmörder verraten


Das Erbmaterial, ein historischer Schatz: Warum Forscher unbedingt in der  DNA von den Leonardos, Hitlers und Beethovens dieser Welt lesen wollen.

(+) Neuer Genrausch: Was die Gene über Genies und Massenmörder verraten

Natürlich gibt es Leonardo da Vinci schon als KI-Held: Von dem in der Toskana geborenen Säugling bis zum sagenumwobenen Universalgelehrten mit Rauschebart ist er im Film zu sehen, „rekonstruiert“ aus den historischen und zeitgenössischen Informationen, die eine KI zusammengetragen und neu komponiert hat. Die Frage ist: Wie viel hat diese Figur mit dem echten Renaissance-Genie zu tun, der die Mona Lisa geschaffen und der Nachwelt meisterliche Skizzen früher Ingenieurskunst hinterlassen hat? Es ist dieselbe berechtigte Frage, die kritisch gestellt werden muss, wenn Genomforscher aus DNA-Spuren historischer Figuren deren Leben und Verhalten „rekonstruieren“. Und doch geschieht genau dies im großen Stil. Auch mit da Vincis Erbe.

PFAS im Trinkwasser könnten Früh- und Fehlgeburten verursachen. Wie die Chemikalien die Funktion der Plazenta beeinträchtigen, zeigen Zellkulturen.

Seit 2023 sterben weniger Menschen in den USA an einer Überdosis. Forscher haben die Ursache für diese Entwicklung nun gefunden: Sie liegt in China.

Auf der Wand hinter dem Maler zeichnet sich im Selbstporträt in Kenwood House ein Anfang ab, der in demselben Augenblick spurlos verschwindet, die unstabilste und gleichzeitig die stabilste Fläche: Über das Geistige in der Kunst Rembrandts.

Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Wissenschaft“.

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