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23.11.2025
13:32 Uhr
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Die Klimakonferenz in Brasilien ist ohne wegweisende Beschlüsse zu Ende gegangen. Das muss kein Nachteil sein. Doch die Europäer müssen einiges für die Zukunft lernen.

Neben der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém gab es in den vergangenen Tagen eine zweite Zusammenkunft, von der viel über die Zukunft der Klimapolitik zu lernen war: Der amerikanische Präsident Trump traf in Washington bei einer Investorenkonferenz auf Vertreter Saudi-Arabiens. Angesichts der Leidenschaft, mit der Trump und Mitglieder seiner Regierung gegen erneuerbare Energie wetterten und seine Gäste vom Golf Öl und Gas verkaufen, muss man sich nicht darüber wundern, dass fossile Freundschaft zelebriert wurde.
Berlin wird für zehn Jahre je 100 Millionen Euro in einen Fonds zum Schutz des Regenwaldes einzahlen. Damit ist Deutschland das zweite EU-Land, das einen größeren Beitrag zusagt.
Auf der Weltklimakonferenz will Brasilien zeigen, wie ein Ende für Kohle, Öl und Gas aussehen könnte. Präsident Lulas Fahrplan hat viele Unterstützer – aber längst nicht genug. Der Blick geht auch nach China.
Bundesumweltminister Schneider wirbt auf der Weltklimakonferenz in Belém für „gerechte Übergänge“. Und stellt eine Stadt in der Niederlausitz als Vorbild vor.
Redakteur in der Politik.
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