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27.02.2026
08:10 Uhr
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Der Tod von „El Mencho“ zeigt Mexikos Handlungsfähigkeit. Doch ohne strukturelle Reformen bleibt der Schlag gegen das CJNG-Kartell folgenlos.

Donald Trump hätte Nemesio Oseguera Cervantes lieber in Handschellen gesehen. Eine spektakuläre Auslieferung des meistgesuchten Kartellbosses Mexikos wäre noch medienwirksamer gewesen. Doch Oseguera, bekannt als „El Mencho“, Gründer und Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG), starb nach einem Gefecht mit mexikanischen Sicherheitskräften. Das Weiße Haus zeigte sich dennoch zufrieden. Auch ein toter Kartellboss erfüllt seinen Zweck.
Der Rauschgiftkonsum hat Mexikos Kartelle mächtig gemacht. Heute kontrollieren sie ein Drittel des mexikanischen Territoriums und verzeichnen Milliardengewinne.
Eine Allianz von Linken bis CDU will die Verfassung in Sachsen-Anhalt ändern. Im benachbarten Thüringen hat man schon Erfahrungen mit verstärkten AfD-Angriffen auf die Justiz.
Mehrere amerikanische Botschafter haben ihre europäischen Gastländer verprellt. Sie alle sind handverlesen vom Präsidenten – und unerfahren in ihrem Job.
Korrespondent für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.
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