FAZ 19.11.2025
10:28 Uhr

(+) Nach USAID-Stopp: Nur noch lebensrettende Hilfe


Die US-Regierung hat die meisten Entwicklungsprojekte gestrichen. Für die betroffenen Projekte hat das schwerwiegende Folgen – vor allem für Personen am Rande der Gesellschaft.

(+) Nach USAID-Stopp: Nur noch lebensrettende Hilfe

Wenn Choub Sok Chamreun von vermissten Menschen in Kambodscha spricht, dann meint er Kranke. Sie leben laut dem Projektleiter in dem südostasiatischen Land meist auf dem Land, oft in abgespaltenen Gemeinschaften – und haben sich mit Tuberkulose infiziert. Choub Sok hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu finden. „Unsere Aufgabe ist es also, diese Menschen dort zu finden, wo sie sich befinden, und sie zu einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung zu bewegen“, erzählt er am Telefon. Dabei spielt Choub Sok gegen die Zeit: Denn Tuberkulose ist eine der tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Laut der Weltgesundheitsorganisation sind im Jahr 2024 1,23 Millionen Menschen an den Folgen gestorben.

Donald Trump empfing Mohammed bin Salman im Weißen Haus mit offenen Armen und verteidigte ihn gegen Fragen nach dem ermordeten Regimekritiker Kashogghi. Doch der erhoffte diplomatische Erfolg blieb aus.

Irans Ölexporte an China sind trotz aller Sanktionen nicht gesunken. Wohl aber die Einnahmen.

Die Luftstreitkräfte Deutschlands und Neuseelands üben erstmals gemeinsam. Unser Korrespondent hat sie über den Wolken begleitet.

Redakteurin in der Politik.

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