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28.12.2025
15:57 Uhr
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Im „Tatort: Murot und der Elefant im Raum“ schlüpft der Kommissar ins Unterbewusste einer Entführerin. Der Psychotrip ist nicht ohne Gefahr und - sehr komisch. Nur scheint uns, wir hätten so etwas bei diesem Krimi mit Ulrich Tukur und Barbara Philipp schon gesehen. Macht nichts. Die Zeitschleife lohnt sich.

Freunde des absurden Theaters kommen zum Jahresende mit dem „Tatort: Murot und der Elefant im Raum“ auf ihre Kosten. Wie in den Fällen des Kriminalhauptkommissars vom LKA Wiesbaden üblich, geht es nicht um eine realistisch dargestellte Ermittlung, sondern um Introspektion, um eine Traumreise, die Murot diesmal in das Unterbewusstsein einer im Koma liegenden Frau unternimmt, die ihr Kind entführt hat. Und wie üblich stünde Felix Murot ohne seine Kollegin mit dem sprechenden Namen Magda Wächter auf verlorenem Posten. Das kommt uns bei diesem Kommissar allmählich bekannt vor.
Lisa Maria Potthoff schlägt sich als Kampfmaschine Sarah Kohr durch ihren zwölften Fall und alle Gegner k.o. Nach der Logik von der Geschicht' fragen wir lieber nicht. Es geht ja auch ohne. Hauptsache, die Action stimmt.
Der argentinische Autor Jorge Barón Biza beging im Jahr 2001 Suizid. Sein Roman „Die Wüste und ihr Samen“ ist ein Vermächtnis, dessen leuchtende Farben man nicht mehr vergisst.
Der „Landkrimi“ aus Kärnten zeigt die Einsamkeit in einem Dorf, in dem es keine Gemeinsamkeit mehr gibt. Der Postbote findet eine Tote, sechs weitere ältere Menschen sind schon gestorben. Wie es scheint, hilft da jemand nach.
Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Medien“ .
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