FAZ 15.12.2025
16:56 Uhr

(+) Mozart-Serien im Fernsehen: Für die ARD ist Mozart pervers


Während „Amadeus“ auf Sky/Wow das Feuer von Mozarts Musik entfacht, betreibt „Mozart/Mozart“ in der ARD Mobbing von Hochkultur: finanziert durch Zwangsgebühren.

(+) Mozart-Serien im Fernsehen: Für die ARD ist Mozart pervers

Mit der Klitoris Musik hören – das ist eine Begabung, über die Frankreichs Königin Marie-Antoinette, geborene Erzherzogin von Österreich-Lothringen, offenbar in gesteigerter und beglückend steigerungsfähiger Weise verfügt. Sie liegt rücklings auf dem Flügel und macht die Beine breit zwecks vaginaler Penetration durch das Adagio B-Dur aus der Klavier­sonate F-Dur KV 332 von Wolfgang Amadé Mozart. Dass nicht Mozart – den hier alle „Amadeus“ nennen – am Flügel sitzt und sie durch diesen abenteuerlichen Akt zum Orgasmus bringt, sondern dessen als Bruder verkleidete Schwester Maria Anna – bitte bloß nicht „Nannerl“ nennen, das hat sie gar nicht gern –, weiß die Königin nicht.

Gibt es eine konsistente Ideologie hinter der MAGA-Bewegung? Und wenn nicht, was hält ihre unterschiedlichen ideologischen Fraktionen zusammen und wie nehmen sie Einfluss auf Regierungspolitik?

Über die Zukunft des Landes entscheidet nicht nur sein Präsident. Die Gesellschaft zeigt auch im vierten Jahr des russischen Angriffskrieges einen hohen Grad an Resilienz.

Augenöffnend für Vergangenheit und Gegenwart: Usama Al Shahmanis Roman „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“ zeigt, dass die Geschichte komplexer ist, als es uns Populisten weismachen wollen.

Redakteur im Feuilleton.

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