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18.12.2025
12:43 Uhr
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Einst flüchtete er aus seiner Heimat, als Turntrainer hat Miloš Janeček Generationen von Kindern geprägt. Bis heute kann der 79-Jährige es nicht lassen. Warum?

Hi Miloš!“, „Ja hallo, Miloš!“, „Hey Miloš, schön dich zu sehen!“ So hört es sich an, wenn Miloš Janeček, der Eintracht-Turnvater, durch das Frankfurter Nordend geht. Der 79-Jährige kann sicher sein, dass ihm von irgendwoher eine Begrüßung entgegenschallt. Es sind Kinder und Jugendliche und solche, die es mal waren, die ihn grüßen. Viele seiner einstigen Turner sind längst selbst (Groß-)Eltern und haben ihre Kinder wieder zu ihm in die Halle am Oeder Weg geschickt. Sie grüßen und lächeln, offenbar verbinden sie mit ihm eine gute, eine spaßige Zeit in Bewegung. „Papa Miloš“, wie er von kleinen und großen Turnern oft genannt wird, hat sehr vielen Menschen einen Einstieg in ein aktives und damit auch gesünderes Leben beschert.
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