|
22.11.2025
18:25 Uhr
|
Plötzlich gibt es Geld für den Ausbau von Kaianlagen und Drehbrücken, jedenfalls für Bremerhaven. Andere Häfen bräuchten dringend Geld für die Modernisierung.

Häfen sind systemrelevant. Dieses Mantra der Hafenwirtschaft kennt man seit der Corona-Pandemie. Mit dem Ukrainekrieg ist es noch öfter zu hören. Aber Konsequenzen waren bisher kaum erkennbar. 38 Millionen Euro jährlich überweist der Bund den Ländern für die Häfen, unverändert seit 14 Jahren. Das sind etwas mehr als zwei Promille dessen, was nötig wäre, um die vernachlässigte Infrastruktur an heutige Bedürfnisse anzupassen. „Wir brauchen 15 Milliarden Euro, um die Seehäfen zu ertüchtigen“, sagt Sebastian Jürgens: „Sie sind die Herzkammern des globalen Handels, Grundlage für den Wohlstand wie für das Gelingen von Energie- und Zeitenwende.“
Die neue Bahnchefin Evelyn Palla nutzt das größte Baustellendesaster der Republik zu einem geschickten Schachzug. Dabei folgt sie der klassischen Management-Lehre.
André Schwämmlein hat mit Flix eine globale Erfolgsgeschichte geschrieben. Jetzt greift er die Deutsche Bahn auf der Schiene an – und will sich dabei von italienischen Wettbewerbern nicht schrecken lassen.
Die FDP soll zu einer Kraft werden, die mit radikalen Reformen die Chancen des persönlichen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt. In der F.A.Z. skizziert Parteichef Christian Dürr die neuen Schwerpunkte der Partei.
Wirtschaftskorrespondentin in Hamburg.
Schlagworte: