|
19.02.2026
07:37 Uhr
|
Die Bundesregierung strebt nach größerer Unabhängigkeit von China. Zugleich bauen Deutschlands Konzerne ihre Präsenz in der Volksrepublik weiter aus. Es wird anspruchsvoll für Bundeskanzler Friedrich Merz, sich bei seinem Chinabesuch zu positionieren.

„Es ist viel zu einfach, ein Unternehmen zu ruinieren“, sagt ein Beamter in einer Audioaufnahme. „Man muss nur ein kleines Problem aufgreifen, es aufbauschen, und schon ist das Unternehmen erledigt.“
Für Deutschland fordert Nicola Leibinger-Kammüller endlich grundlegende Reformen, für Baden-Württemberg eine CDU-geführte Landesregierung. Aus Sicht der Chefin des Maschinenbauers Trumpf geht es um nichts weniger als die Substanz des Landes.
Die Kosten für Trumps Zölle müssen fast vollständig die amerikanischen Verbraucher und Unternehmer tragen, zeigen neue Studien. Dennoch ist die Inflation so niedrig wie zuletzt 2021. Woran liegt das – und bleibt es dabei?
Der Druck auf die deutsche Exportwirtschaft wächst durch die Zollquerelen mit den USA und die Konkurrenz aus China. Heimische Unternehmen sollten sich auf einzelne Sektoren konzentrieren, raten Finanzierer.
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
Schlagworte: