FAZ 12.12.2025
09:53 Uhr

(+) Massaker in Nigeria: Der Pastor ist es leid, die Opfer der Gewalt gegen Christen zu begraben


Massenmorde, Vergewaltigungen und Entführungen gehören für Christen in dem afrikanischen Land zum Alltag. Doch von westlichen Medien wird die religiöse Dimension des Konflikts heruntergespielt.

(+) Massaker in Nigeria: Der Pastor ist es leid, die Opfer der Gewalt gegen Christen zu begraben

Wer Pastor Winyadebi Rollis aus Taraba im Nordosten Nigerias erreicht, spürt sofort die Erschöpfung und Trauer, die in sein Gesicht eingegraben sind. Leise erzählt er, was es bedeutet, heute Christ in seiner Heimat zu sein. Seinen richtigen Namen nennt er nicht – die Angst, ermordet zu werden, ist zu groß. Erst vor wenigen Wochen drangen Bewaffnete in sein Haus ein, richteten ihre Waffen auf ihn, dann fielen Schüsse. „Ich musste umziehen, um meine Familie zu schützen“, sagt er. Nicht zum ersten Mal sei er nur knapp dem Tod entkommen. „Ich werde ständig bedroht.“

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