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06.01.2026
07:47 Uhr
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Für den amerikanischen Präsidenten ist Krypto ein Werkzeug, um seine Macht auszubauen. Seine Politik soll die Zentralbank entmachten und die Balance im Finanzsystem verändern.

Die Kontrolle über das Geld- und Finanzsystem ist eine politische Machtfrage. Als „Kryptowährungen“ vor mehr als zehn Jahren aufkamen, betrachteten die zentralen Akteure des Systems das Machtgefüge im Geldwesen nicht als bedroht. Das änderte sich erst, als mit dem Facebook-Konzern Meta ein globales Großunternehmen das Projekt „Libra“ einer digitalen Komplementärwährung vorstellte. Starker Widerstand der US-Notenbank Fed brachte potenzielle Partner dazu, sich aus dem Projekt zurückzuziehen, während die EU mit der Regulierungsverordnung Mica reagierte, die seinerzeit als „Lex Libra“ galt. Das ließ das Projekt scheitern.
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Redakteur in der Wirtschaft und Leiter F.A.Z. PRO Finanzen.
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