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05.01.2026
06:45 Uhr
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Englands schönste Kathedralen sind dem Aufbrechen und dem Ankommen gewidmet: Vor 200 Jahren begann die Geschichte von Londons Bahnhöfen. Heute sind sie faszinierender als je zuvor.

Rachel ist nicht zu bremsen, die Begeisterung trägt sie fort. Immer ein paar Schritte vorweg, mit wehendem Kapuzenmantel, erstürmt sie Victoria Station, läuft in den Bahnhof und wieder hinaus und drumherum, Treppen rauf und Rolltreppen runter. Zum Trödeln hat sie keine Zeit; die braucht sie, um der kleinen Gruppe all die wunderbaren Details des Bahnhofs zu zeigen, dessen Charme sich nicht auf den ersten Blick offenbart.
Während die meisten Cineasten an den Feiertagen vom Sofa aus zu den Schauplätzen ihrer Lieblingsfilme reisen, ist das manchen von ihnen nicht genug: Sie wollen die Orte besuchen, an denen gedreht wurde. London eignet sich fürs Set-Jetting besonders gut.
In Rhöndorf am Rhein schuf Konrad Adenauer nach Jahren der Heimatlosigkeit ein neues Zuhause. In seinem Garten am steilen Rebhang fand er nicht nur Entspannung, sondern auch einen Lehrmeister.
Als der Kabeljaufang verboten wurde, verließ eine ganze Generation Neufundland. Nachhaltiger Tourismus erweckt die Insel zu neuem Leben.
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