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09.12.2025
06:32 Uhr
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Vom Islamismus trennen die liberale Linke in der Theorie Welten. Warum stellen sich westliche Linke in der Praxis aber trotzdem so oft auf die Seite des radikalen Islam?

Multiresistente Bakterien wachsen in einer Petrischale. (Foto: Daniel Karmann)
Seit einigen Jahren zeigt sich mit zunehmender Deutlichkeit, dass Teile der liberalen Linken im Westen bei der Verurteilung der israelischen Politik im Nahostkonflikt Positionen übernehmen, die aus radikalislamistischen Kreisen stammen. Das heißt nicht, dass es eine politische Allianz zwischen den beiden ideologischen Welten gäbe. Vielmehr überschneiden sich bei der Kritik an Israel zeitweilig ihre Sichtweisen. Oft ist dies mit unkritischen Sympathien für die palästinensische Sache verbunden.
Christe Du Lamm Gottes, warum fällst Du nicht auf uns herab? An der Berliner Volksbühne kämpft sich Sophie Rois durch ein provokativ profanes Krippenspiel und schaut dabei hilfesuchend zu Brecht und Udo Jürgens.
Für die Vereinigten Arabischen Emirate steht Kultur ganz oben auf der politischen Agenda. In Abu Dhabi öffnet das nächste Prestigeprojekt seine Tore: das von Norman Foster gebaute Nationalmuseum.
Dieser Tage erhält László Krasznahorkai den Literaturnobelpreis. Zugleich erscheint sein neuer Roman „Zsömle ist weg“, der mit leichter Hand von verwirrten Köpfen unserer Zeit erzählt: vom selbsternannten König der Ungarn und seinen Anhängern.
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