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27.11.2025
20:39 Uhr
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Erdoğan will Leos Besuch für eine gemeinsame Botschaft zum Nahostkonflikt nutzen. Der Papst spielt nicht mit – und wirbt stattdessen für Toleranz gegenüber Christen.

Die erste Auslandsreise von Papst Leo XIV. begann am Donnerstag wie die eines Staatschefs. Am Mausoleum des türkischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk in Ankara legte er einen Kranz für jenen Mann nieder, der die Türkei zu einem laizistischen Staat geformt hatte. Das Kirchenoberhaupt scheute sich nicht, dafür in die Hocke zu gehen, wie es das türkische Protokoll vorsieht.
Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington spricht Präsident Donald Trump von einem Terrorakt. Der Tatverdächtige stammt aus Afghanistan und kam 2021 in die Vereinigten Staaten.
Der tschechische Wahlsieger verbucht in einer kontroversen Personalie einen Erfolg. Bei der Auflösung seines Interessenskonflikts als Unternehmer und Politiker zeigt er dagegen keine Eile.
Nachdem der britische Rechtspopulist Nathan Gill wegen prorussischer Bestechlichkeit zu über zehn Jahren Haft verurteilt wurde, sieht sich Nigel Farage mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
Politische Korrespondentin für die Türkei, Iran, Afghanistan und Pakistan mit Sitz in Istanbul.
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