FAZ 30.11.2025
10:38 Uhr

(+) Leo XIV. besucht Libanon: Sie will dem Papst keine Blumensträuße binden


Der Papst besucht Libanon. Eine Rentnerin in einem christlichen Grenzdorf macht sich keine großen Hoffnungen. Andere schon. Wie geht es den Christen im Land?

(+) Leo XIV. besucht Libanon: Sie will dem Papst keine Blumensträuße binden

Die Straße ist von Panzerketten geschunden, gesäumt von zertrümmerten Häusern. Chadi Sayah steuert seinen Wagen eine gewundene Piste hinauf zur nächsten Ruine. Er schüttelt den Kopf, als er über die Kriegstrümmer steigt, und sagt: „Wir hatten nichts damit zu tun.“

Auf seiner ersten Auslandsreise besucht Papst Leo XIV. gleich zwei muslimisch geprägte Länder: die Türkei und Libanon. Dabei will er vor allem an die Christen appellieren. Vor Ort dominieren unterschiedlichste Konflikte.

Israelische Soldaten geraten in einem syrischen Dorf unter Beschuss und fordern Luftschläge an. Syriens Regierung spricht von einem Kriegsverbrechen.

Mohamed Shahin soll das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 begrüßt haben. Ein Bischof nennt die Abschiebepläne „absurd“.

Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.

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