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27.12.2025
12:16 Uhr
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Der „Landkrimi“ aus Kärnten zeigt die Einsamkeit in einem Dorf, in dem es keine Gemeinsamkeit mehr gibt. Der Postbote findet eine Tote, sechs weitere ältere Menschen sind schon gestorben. Wie es scheint, hilft da jemand nach.

Still und starr ruht der Ossiacher See. Nebel, graues Schilf, triste Stimmung im Tal – wer hier wohnt, ist persönlich gestrandet oder zu alt fürs Weggehen. Im vierten ORF/ZDF-„Landkrimi“ aus Kärnten, der zugleich die Fortsetzung des zweiten („Waidmannsdank“) ist, dringen die Einsamkeit der Einzelnen und der Verlust der dörflichen Mitte aus vielen Einstellungen. Entseelt präsentieren sich die verstreuten Liegenschaften in der mit Bedacht anthropomorphisiert inszenierten Landschaft rund um das winterliche Gewässer (Regie Daniel Geronimo Prochaska, Kamera André Meyerhofer).
Krister ist freundlich, friedfertig, verträumt. Deshalb wird er gemobbt. Sein kleiner Bruder Kaj will das ändern. Nur wie, wenn die Erwachsenen alle wegschauen? Davon erzählt Oskar Kroons „Wir zwei gegen die Pissratten“.
Ernährung, Bekleidung, Schule, Krankheit, Religion und der Tod: Eine Ausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München erzählt vom Aufwachsen im Alten Ägypten.
„Schwarzes Gold“ handelt von den ersten Opfern des fossilen Zeitalters. Der historische Hintergrund – der Ölboom in der Lüneburger Heide –, ist fesselnd. Die Serie ist es nicht. Sie unterwirft sich dem Zeitgeist.
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