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28.11.2025
09:45 Uhr
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Kein Geld mehr fürs Kerngeschäft? Die Bundeskunsthalle in Bonn sagt überraschend eine für 2026 geplante Ausstellung ab. Soll so Kulturstaatsminister Weimer zu mehr Zuwendungen aufgefordert werden?

Im Vergleich zu ihren armen Vettern ist die Bundeskunsthalle in Bonn der reiche Onkel unter den Ausstellungshallen und Kunstmuseen in Deutschland. Der Ausstellungsetat der Berliner Gemäldegalerie liegt bei spärlichen 200.000 Euro, das Bonner Kunstmuseum muss mit 300.000 Euro auskommen und hat damit in den letzten Jahren immer wieder Beachtliches zuwege gebracht. Der Bundeskunsthalle steht erheblich mehr zur Verfügung, nämlich ein Ausstellungsetat in Höhe von etwa sechs Millionen Euro im Jahr. Damit soll sie ihrer Aufgabe nachkommen und „geistige und kulturelle Entwicklungen von nationaler und internationaler Bedeutung sichtbar“ machen. So haben es der Bund und die sechzehn Bundesländer als Gesellschafter im Gesellschaftsvertrag festgelegt.
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Feuilletonkorrespondent für Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Essen.
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