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29.12.2025
06:40 Uhr
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Vergangenheit wird zur Gegenwart: Für zeitgenössische russische Künstler ist die Auseinandersetzung mit den stalinistischen Repressionen wichtig, aber auch brandgefährlich.

Das Thema der Erinnerung an die Opfer der stalinistischen Repressionen ist für die heutige russische Staatsführung ein ernstes Ärgernis. Zwar ist es nicht ausdrücklich verboten, darüber zu diskutieren, doch jede unbedachte öffentliche Äußerung dazu kann gefährlich werden. In den vergangenen zehn Jahren hat das Kremlregime konsequent alle öffentlichkeitswirksamen Projekte abgeschafft, die sich mit der Aufarbeitung der politischen Verbrechen während der Herrschaft Stalins befassten. Die Auflösung der internationalen historischen und Menschenrechtsorganisation Memorial durch die russischen Behörden 2021 war ein Vorbote des bevorstehenden Krieges und der drastischen Freiheitsbeschränkung im Land.
Lisa Maria Potthoff schlägt sich als Kampfmaschine Sarah Kohr durch ihren zwölften Fall und alle Gegner k.o. Nach der Logik von der Geschicht' fragen wir lieber nicht. Es geht ja auch ohne. Hauptsache, die Action stimmt.
Im „Tatort: Murot und der Elefant im Raum“ schlüpft der Kommissar ins Unterbewusste einer Entführerin. Der Psychotrip ist nicht ohne Gefahr und - sehr komisch. Nur scheint uns, wir hätten so etwas bei diesem Krimi mit Ulrich Tukur und Barbara Philipp schon gesehen. Macht nichts. Die Zeitschleife lohnt sich.
Der argentinische Autor Jorge Barón Biza beging im Jahr 2001 Suizid. Sein Roman „Die Wüste und ihr Samen“ ist ein Vermächtnis, dessen leuchtende Farben man nicht mehr vergisst.
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