Die Vorstellung ist verführerisch: zwei humanoide Roboter im Staub der Mondoberfläche. Irgendwo zwischen Solarpaneelen, Habitatmodulen und Antennen eine Tischtennisplatte, und ein kleiner Ball fliegt über ein Netz – ein Bild, das zugleich komisch und erstaunlich plausibel wirkt. Humanoide Roboter sind längst zu Projektionsflächen technischer Erwartungen geworden. Sie sollen laufen, greifen, tragen, lernen, mit uns sprechen, vielleicht einmal pflegen, montieren, instand halten, reparieren. Und irgendwann, so ein Fantasme, eben sogar auf dem Mond Tischtennis spielen.
