FAZ 23.11.2025
12:46 Uhr

(+) Kritik am Streamingdienst: Bye, bye, Spotify!


Mickrige Gagen, KI-Songs, fragwürdige Investitionen: Der Ruf des Streamingportals Spotify ist am Boden – immer mehr Bands und Kunden verlassen den Dienst. Kann ihm das gefährlich werden?

(+) Kritik am Streamingdienst: Bye, bye, Spotify!

Jetzt also auch noch rechtsradikale Songs. Die Nummer eins bei Spotify heißt „Wir sagen Nein, Nein, Nein zum Asylbewerberheim.“ Jedenfalls in Holland. Dort führt der etwas rumpelige und vermutlich von einer KI erstellte Techno-Chor die Liste „Viral 50 Niederlande“ mit den „heißesten und meistgeteilten Songs“ an. Seit ein paar Tagen ist er zwar noch auf Platz eins zu sehen, aber hellgrau hinterlegt, man kann ihn also nicht mehr anklicken und hören. Womöglich hat Spotify auf Medienberichte reagiert und ihn entfernt. Das schwedische Unternehmen schweigt meist zu Problemen, auch unter den aktuellen Pressemitteilungen findet sich kein Wort dazu. Aber seit Anfang Oktober waren KI-generierte Songs mit nationalistischen und ausländerfeindlichen Inhalten plötzlich in vielen Charts aufgetaucht.

Im Bann der Überbietungsduelle: Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein widmet dem Catwalk eine fulminante Ausstellung.

Hat die Börse es mit der Begeisterung für Künstliche Intelligenz übertrieben? Und wenn schon. Hier kommen zehn KI-Aktien, die sogar einem Abschwung trotzen können.

Jan Beckers ist einer der erfolgreichsten deutschen Tech-Investoren. Er erklärt, was ihm an Nvidia nicht mehr gefällt, warum er Perlen in der zweiten und dritten Reihe sucht – und welche Favoriten er in Deutschland hat.

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