FAZ 10.12.2025
16:44 Uhr

(+) Krise beim Autohersteller: Porsche-Betriebsrat warnt vor Abbau Tausender Stellen


Der Sportwagenhersteller muss drastisch sparen – und bringt damit die Arbeitnehmervertreter in Rage. Auch der Mutterkonzern Volkswagen strafft seine Investitionen.

(+) Krise beim Autohersteller: Porsche-Betriebsrat warnt vor Abbau Tausender Stellen

Im Ringen um ein zweites Sparpaket für den krisengeplagten Sportwagenhersteller Porsche erhöht der Betriebsrat den Druck auf das Management und warnt vor einem erheblichen Personalabbau. Auf einer Betriebsversammlung griff der neu gewählte Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Ibrahim Aslan, die Führung am Mittwoch scharf an.„Der Vorstand hat bisher kein Zukunftsbild für unsere deutschen Porsche-Standorte aufgezeigt, sondern droht mit der Verlagerung von Entwicklung und Produktion in Länder mit deutlich niedrigerem Lohnniveau“, sagte Aslan mit Blick auf die schon im Frühjahr angekündigten Sparmaßnahmen. „Damit steht jeder vierte Arbeitsplatz in der Porsche AG auf dem Spiel.“

In wenigen Tagen gibt der VW-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume sein Amt als Porsche-Chef ab. Hier spricht er über vergebliche Kostensenkungen, eigene Fehler und die Frage, ob die Eigentümerfamilien noch hinter ihm stehen.

Robert Habeck subventioniert einen Papierhersteller in Fulda mit einem „komplizierten, vielleicht auch smarten Instrument“, sagt Manuel Frondel vom RWI. Vorteile sieht er trotzdem nur wenige.

Dürfen die beim belgischen Finanzhaus Euroclear lagernden russischen Guthaben für die Ukraine-Hilfe verwendet werden? Der Bundeskanzler befürwortet das und verspricht eine „gleichmäßige Verteilung“ der Risiken. Die Euroclear-Chefin wehrt sich im Gespräch mit der F.A.Z.

Wirtschaftskorrespondent für Baden-Württemberg.

Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

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