Wer voller Energie an den Start geht, bringt die Leistung noch lang nicht auf die Straße. Und wer die volle Leistung abfordert, dem kann die Energie ausgehen. Dass es sich um zwei korrespondierende, aber eben doch unterschiedliche physikalische Größen handelt, daran müssen sich in der Formel-1-Saison 2026 nicht nur die Fahrer, sondern auch die Zuschauer gewöhnen. Der für die Königsklasse des Motorsports verantwortliche Verband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) hat ein neues Reglement erlassen, der die Teams zum Einsatz von Hybridantrieben und regenerativer Kraftstoffe verpflichtet. Perspektivisch, also bis zum Jahr 2030, soll die Formel 1 so vollständig klimaneutral werden, ohne die arg begrenzte Renndauer einer Formel E. Der rein batterieelektrischen Rennserie mangelt es unter Motorsportfans auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Start noch an Akzeptanz.
