FAZ 24.11.2025
20:55 Uhr

(+) Kotau vor Trump: Kiew bleibt nur die Wahl zwischen Pest und Cholera


Die Europäer müssen sich in den Gesprächen mit Washington bemühen, das Allerschlimmste zu verhindern – für die Ukraine, aber auch für sich selbst.

(+) Kotau vor Trump: Kiew bleibt nur die Wahl zwischen Pest und Cholera

Auch wenn noch nicht feststeht, wann Moskau sich offen in die Verhandlungen für einen „gerechten Frieden“ einschaltet, den die Europäer für die Ukraine fordern, ist bereits klar, dass dieser Frieden nicht gerecht sein würde. Das wäre er nur, wenn der Kreml seine Truppen aus der ganzen Ukraine abzöge, Reparationen für die Zerstörungen leistete und Putin sich vor einem Strafgericht verantworten müsste.

Die Ukraine und ihre Unterstützer ringen in Johannesburg und Genf um eine Antwort auf Trumps 28-Punkte-Plan. Sie wollen das Schlimmste verhindern.

Der US-Sondergesandte Witkoff steht in der Kritik, weil er Moskau Tipps zum Umgang mit Trump gegeben haben soll. Die dürfte Putin aber gar nicht nötig haben.

Europäer und Ukrainer zeigen sich nach den Genfer Verhandlungen optimistisch – und fühlen sich von US-Außenminister Rubio gehört. Moskau dagegen setzt auf Trumps alten Plan.

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