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21.11.2025
17:23 Uhr
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Wenn Hörsaal und Insta-Feed immer weiter auseinanderdriften: Was ist gegen die Rückkehr traditioneller Rollenbilder auf Social Media zu tun?

Nach 90 Minuten Seminar stehe ich mit meinen Kommilitonen am Imbissstand vor dem Politik-Institut. Second-Hand-Jäckchen, Hornbrillen und gebleichte Augenbrauen – ach, wir sind alle so Klischee. Und dann wird wieder über das Patriarchat hergezogen. Eine Freundin beschwert sich über ihren Ex-Freund, der ihr nie beim Kochen helfen wollte, während eine andere über die Maskulinisten ablästert, die Frauen wie uns auf Instagram verteufeln. In der vollen U-Bahn auf dem Weg nach Hause öffne ich die Instagram-App. Hier finde ich eine ganz andere Normalität vor. Denn die reaktionären Rollenbilder, die wir in unseren Politik-Seminaren kritisieren, scheinen gerade in den sozialen Medien eine neue Popularität zu gewinnen.
Tommy Möller kam erst spät zu Aida, stieg dann aber schnell auf. Wie viel Zeit er auf See verbringt, warum er nur selten hinter dem Steuer steht – und wie hoch sein Gehalt ist.
Künstliche Intelligenz verschafft schnell und günstig Überblick in der Flut der wissenschaftlichen Publikationen. Doch die Entwicklung birgt Risiken.
Ein fremdenfeindlicher Witz beim Mittagessen, ein sexistischer Kommentar im Meeting: Gerade im Arbeitskontext ist es nicht immer leicht, mit solchen Situationen umzugehen. Wie man besonnen, aber bestimmt Grenzen setzt.
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