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09.02.2026
13:47 Uhr
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Legt man liberale Maßstäbe an die Debatte um Daniel Günthers Äußerungen zum Portal „Nius“ an, wird klar: Auch problematische oder „schlechte“ Meinungen müssen in einer Demokratie ertragen werden.

Der englische Philosoph John Stuart Mill (1806 bis 1873) gilt als Stammvater des Liberalismus. In seinem Hauptwerk „On Liberty“ von 1895, gemeinsam verfasst mit seiner Frau Harriet Taylor, geht es um die Grenzen der Macht von Staat und Gesellschaft. Großen Wert legten die Mills auf Meinungsfreiheit. Ihr widmen sie das zweite Kapitel. Was darf man sagen? Und was darf man womöglich nicht sagen?
Estland ist europäischer PISA-Spitzenreiter. Bildungsministerin Kristina Kallas erklärt, wie sich Unterricht verändern muss, warum sie ChatGPT-Lizenzen an Schüler verteilt und nichts von Social-Media-Verboten hält.
Die halbe Welt redet über die Sportart Hyrox und zahlt auch gern dafür. Das hat auch mit Selbstdarstellung zu tun. So ist zwei Deutschen das Marketing-Kunststück gelungen.
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Freier Autor in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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