|
27.11.2025
10:55 Uhr
|
Bildgeneratoren wie Midjourney oder Stable Diffusion sind beliebt. Doch die Ergebnisse stecken voller Stereotype. Warum man das Problem nicht in den Griff bekommt.

Anfang vergangenen Jahres fand sich Google inmitten des amerikanischen Kulturkampfes wieder. Auslöser war der Chatbot „Gemini“, der auch über eine KI zur Erstellung von Bildern verfügte. Doch die lieferte kuriose Ergebnisse. Nutzer forderten das System beispielsweise auf, Bilder von Gründungsvätern der USA zu generieren – und bekamen Darstellungen dunkelhäutiger Personen ausgespuckt. Sollte die KI „Nazisoldaten im Jahr 1943“ generieren, zeigte sie ebenfalls dunkelhäutige Männer in Naziuniform.
KI-Bilder fluten das Netz – und verändern unsere Wahrnehmung: Ein Lächeln wirkt weniger, echte Fotos geraten unter Verdacht. Was passiert mit einer Gesellschaft, die ihren Augen nicht mehr traut?
Viele Erwachsene sehnen sich nach Sex, hatten aber noch nie welchen. Die Ursachen sind komplexer, als viele vermuten. Was Experten den Betroffenen raten.
Hinter der Granitverkleidung am Fuße der Pyramide des Mykerinos ist es an zwei Stellen hohl. Zugemauerte Eingänge können es nicht sein. Was aber dann?
Redakteur im Ressort „Wissenschaft“.
Kurse und Finanzdaten zum Artikel:
Schlagworte: