War die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns beim Bau der Nord Stream 2 Pipeline und der damit verbundenen Gründung der sogenannten Klimastiftung Erfüllungsgehilfe Moskaus? Christian Pegel weist diesen Vorwurf weit von sich. Am Freitag sagte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister vor dem Untersuchungsausschuss zur Klimastiftung aus. Er ist einer der zentralen Zeugen; bei kaum einem laufen so viele Fäden zusammen, zeigen sich in der Rückschau so konzentriert die vielen Ungereimtheiten rund um die „Klimastiftung“ und die Pipeline. Der Vorwurf, „Dritte“ – sprich Russland – hätten dem Land ihre Wünsche in der Angelegenheit diktieren können, nennt Pegel absurd. An der Darstellung der Landesregierung, das russische Gas sei als bezahlbare „Übergangslösung“ für die Energiewende notwendig gewesen, hält er ebenso fest wie an jener, dass die „Klimastiftung“ vor allem dem Klimaschutz gedient habe.
