FAZ 28.11.2025
15:27 Uhr

(+) Klimastiftung und Nord Stream: „Mit dem Wissen von heute würden wir so etwas nicht beginnen“


Landesinnenminister Christian Pegel wird zu Nord Stream und der Klimastiftung befragt. Die Hoffnung auf Wandel durch Handel habe sich nicht erfüllt. Doch was folgt aus den Erkenntnissen?

(+) Klimastiftung und Nord Stream: „Mit dem Wissen von heute würden wir so etwas nicht beginnen“

War die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns beim Bau der Nord Stream 2 Pipeline und der damit verbundenen Gründung der sogenannten Klimastiftung Erfüllungsgehilfe Moskaus? Christian Pegel weist diesen Vorwurf weit von sich. Am Freitag sagte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister vor dem Untersuchungsausschuss zur Klimastiftung aus. Er ist einer der zentralen Zeugen; bei kaum einem laufen so viele Fäden zusammen, zeigen sich in der Rückschau so konzentriert die vielen Ungereimtheiten rund um die „Klimastiftung“ und die Pipeline. Der Vorwurf, „Dritte“ – sprich Russland – hätten dem Land ihre Wünsche in der Angelegenheit diktieren können, nennt Pegel absurd. An der Darstellung der Landesregierung, das russische Gas sei als bezahlbare „Übergangslösung“ für die Energiewende notwendig gewesen, hält er ebenso fest wie an jener, dass die „Klimastiftung“ vor allem dem Klimaschutz gedient habe.

Wer sprengte die Gasleitungen? Deutsche Fahnder haben vor allem die Ukraine im Blick. Abgeordnete des Bundestages sehen Indizien für eine andere Theorie.

Der frühere Grünen-Chef über die Frage, wann Trainer oder Parteivorsitzende gehen müssen, den anstehenden Parteitag und fehlende Hilfe für die Ukraine.

Bei seinem Besuch in der Türkei suchte Papst Leo XIV. die Nähe zu orthodoxen Christen. Beim gemeinsamen Gebet betont er die Einheit im Glauben.

Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

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