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23.11.2025
18:53 Uhr
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Die EU ist im Klimaschutz erpressbar: Anders als China und die Ölförderländer braucht sie Resultate. Auch deshalb bleibt Belém hinter den Möglichkeiten.

Außer Spesen nichts gewesen auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém? Erstere waren jedenfalls hoch: Medien berichten von Privatunterkünften für bis zu 15.000 Dollar am Tag. Wer dort zwei Wochen lang unterkam, brachte den kompletten Kaufpreis für die Wohnung auf. Über hohe Preise bei Knappheiten dürfen sich Marktwirtschaftler nicht beklagen: Die Stadt verfügt normalerweise nur über 18.000 Hotelbetten, zur „COP30“ reisten 50.000 Teilnehmer an.
Mit abwertend wahrgenommenen Äußerungen zum Ort der Klimakonferenz sorgt Kanzler Merz für Empörung. Belém ist stolz auf das Erreichte, aber die Stadt leidet unter Armut, Dreck und Kriminalität. Auch das gehört zur Wahrheit.
Rechenzentren sind Grundstoff der Digitalisierung. Banker Patrick Brinker spricht über die Wahl des Grundstücks, die Kosten und den Strommangel in Deutschland.
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Wirtschaftskorrespondent in Berlin
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