FAZ 27.12.2025
10:36 Uhr

(+) Kindheit im Alten Ägypten: Ist ein Pharao mit achtzig Kindern überfordert?


Ernährung, Bekleidung, Schule, Krankheit, Religion und der Tod: Eine Ausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München erzählt vom Aufwachsen im Alten Ägypten.

(+) Kindheit im Alten Ägypten: Ist ein Pharao mit achtzig Kindern überfordert?

Eine Familie kommt uns entgegen. Der Vater hält seinen ältesten Sohn an der rechten Hand und legt den linken Arm um seine Frau. Zwei weitere Kinder laufen zwischen den Eltern, ein kleiner Junge und ein Mädchen. Sie strecken die Hände nach den anderen aus, suchen Halt an den Beinen der Größeren. Zu ihren Füßen und hinter ihnen an der Wand sind Hieroglyphen, auch die Tracht – das Lendentuch des Vaters, die Nacktheit der Kinder – deutet auf das alte Ägypten hin.

Der „Landkrimi“ aus Kärnten zeigt die Einsamkeit in einem Dorf, in dem es keine Gemeinsamkeit mehr gibt. Der Postbote findet eine Tote, sechs weitere ältere Menschen sind schon gestorben. Wie es scheint, hilft da jemand nach.

Krister ist freundlich, friedfertig, verträumt. Deshalb wird er gemobbt. Sein kleiner Bruder Kaj will das ändern. Nur wie, wenn die Erwachsenen alle wegschauen? Davon erzählt Oskar Kroons „Wir zwei gegen die Pissratten“.

„Schwarzes Gold“ handelt von den ersten Opfern des fossilen Zeitalters. Der historische Hintergrund – der Ölboom in der Lüneburger Heide –, ist fesselnd. Die Serie ist es nicht. Sie unterwirft sich dem Zeitgeist.

Redakteur im Feuilleton.

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