FAZ 09.12.2025
09:31 Uhr

(+) Kinderwunsch: Wie erfolgreich ist das Social Freezing?


Seit mehr als einem Jahrzehnt lassen Frauen ihre Eizellen einfrieren. Mittlerweile weiß man, wie hoch die Chance auf ein Kind wirklich ist.

(+) Kinderwunsch: Wie erfolgreich ist das Social Freezing?

Seit fünf Jahren liegen Julias Eizellen auf Eis. Besser gesagt: in einem Depot mit flüssigem Stickstoff bei -196 Grad in einem Berliner Labor. Damals war sie 31 Jahre alt und wünschte sich eine Familie, hatte aber keinen Freund. „Eizellen einzufrieren, erschien mir die einzige Möglichkeit zu sein, das in die Hand zu nehmen und den Stress, den es in mir ausgelöst hat, zu reduzieren“, sagt sie. Auch Sarah wusste mit 31, dass sie unbedingt Mutter werden wollte. Heute vergisst die Zweiundvierzigjährige manchmal, dass ihr fast dreijähriger Sohn aus einer aufgetauten Eizelle stammt.

War es Plattentektonik oder Vulkanismus? Die Ursache für die vielen Erdbeben in der Ägäis Anfang dieses Jahres scheint geklärt.

Der Zusammenbruch des Nordatlantik- und Golfstroms ist von deutschen Forschern neu berechnet worden. Ein Kälteeinbruch für Europa ist für sie wahrscheinlicher denn je.

Hans-Peter Jöhren erforscht seit 25 Jahren Menschen, die Angst vor dem Zahnarzt haben. Im Interview spricht er über Bohrer-Geräusche, die Einrichtung von Praxen – und er gibt Tipps für Betroffene.

Redakteurin im Ressort „Wissenschaft“.

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