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19.11.2025
09:08 Uhr
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Das Kartellverfahren gegen den Internetkonzern in den USA findet ein jähes Ende. Der Richter argumentiert zu Recht, dass sich die Marktverhältnisse geändert haben. Aber er hat es sich damit auch sehr leicht gemacht.

Um zu erklären, warum er den Internetkonzern Meta in seinem Kartellstreit mit der US-Regierung völlig ungeschoren davonkommen ließ, ging der zuständige Richter bis in die Antike zurück. Er begann seine Urteilsbegründung mit einem Hinweis auf den Philosophen Heraklit und dessen Lehre vom ständigen Wandel in der Welt. Er zog dann eine Parallele zur Gegenwart und sagte, auch der Markt für soziale Medien sei andauernd in Bewegung. Plattformen seien mal angesagt und mal nicht, und sie versuchten stets, sich neu zu erfinden. Im konkreten Fall heißt das: Meta habe seine Marktposition nicht zementiert.
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Wirtschaftskorrespondent in New York.
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