FAZ 24.02.2026
05:54 Uhr

(+) Kampf gegen Trade Republic: So soll die Aktien-App für alle der Volksbanken aussehen


Die dezentrale Bankengruppe prüft eine zentrale Trading-App, die auch Nicht-Kunden offen steht. Damit würde sie einen Teil ihrer Identität opfern aber im Wettbewerb mit Neobrokern weitergehen als die Sparkassen.

(+) Kampf gegen Trade Republic: So soll die Aktien-App für alle der Volksbanken aussehen

Auch die Gruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken will beim Aktienhandel ihrer Kunden Online-Brokern wie Trade Republic Paroli bieten. Sie prüft nach Informationen der F.A.Z. die Entwicklung einer zentralen App für das Wertpapiergeschäft. Anders als die Sparkassen, die im ersten Halbjahr 2026 bekanntlich neue Angebote für das Wertpapiergeschäft innerhalb der Sparkassen-App planen, geht der an das Spitzeninstitut DZ Bank und dessen Tochtergesellschaft Union Investment ergangene Prüfauftrag darüber hinaus: Es könnte bald ein neues Zentralinstitut in der DZ-Bank-Gruppe geben, das vermutlich mit Partnern eine neue, anfangs schlanke App „auf der grünen Wiese“ neu baut. Diese zentrale Brokerage-App soll sich nicht nur an Bestandskunden von einer der 650 genossenschaftlichen Banken richten, sondern ausdrücklich auch an Leute, die bisher nicht Kunde einer Genossenschaftsbank sind.

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Redakteur in der Wirtschaft.

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