FAZ 19.01.2026
12:43 Uhr

(+) KLimaanlagen und PFAS: Schadstoffe im Regen


In Gewässern nimmt die Konzentration einer Ewigkeitschemikalie zu. Experten halten die Entwicklung für besorgniserregend.

(+) KLimaanlagen und PFAS: Schadstoffe im Regen

In Flüssen und Seen nimmt die Konzentration an Trifluoressigsäure, TFA, zu. Dabei handelt es sich um eine Substanz aus der Gruppe der Ewigkeitschemikalien. Seit einigen Jahren steigen die Konzentrationen so stark, dass die Wasserversorger an Bodensee und Hochrhein im vergangenen Jahr Alarm schlugen. Innerhalb von acht Jahren hatte sich die Konzentration der mittlerweile als fruchtbarkeitsschädigend geltenden Substanz im Fluss verdoppelt – Tendenz weiter steigend. Bei Weil am Rhein an der Grenze zur Schweiz waren die Konzentrationen vor dem Jahr 2000 relativ konstant, seitdem steigen sie exponentiell. In Gewässern und Böden wird TFA nicht abgebaut, sondern reichert sich an. Aus Wasser lässt sich der Stoff nur mit extrem energieaufwendigen Membranverfahren entfernen, und das sei, betonen die Wasserversorger, nicht zu finanzieren.

Der Fahrplan für den Bau des ersten Fusionskraftwerks steht. Jetzt muss er nur noch eingehalten werden. Denn auf dem Weg zum Ziel gibt es noch viele technische Herausforderungen.

US-Präsident Donald Trump hatte behauptet, es führe zu Autismus bei Kindern, wenn werdende Mütter Paracetamol einnehmen. Das widerlegt nun eine große Studie.

Kinder und Jugendliche sollen vor den dunklen Seiten sozialer Medien und des Internets geschützt werden. Doch Alterskontrollen im Netz funktionieren nicht. Dabei gäbe es die perfekte Lösung.

Redakteurin im Ressort „Wissenschaft“.

Schlagworte: