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02.01.2026
09:03 Uhr
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Die Börsen haben 2025 Rekordgewinne erzielt, die Konzentration auf wenige KI-Profiteure macht Anleger nervös.

Das Börsenjahr 2026 wird kein Jahr der großen Überraschungen – es wird ein Jahr der Weichenstellungen. Während Anleger in den vergangenen Jahren noch auf klassische Konjunkturzyklen und Zinsentscheidungen blickten, könnte sich der Fokus grundlegend verschieben: Wenige Megatrends, allen voran die Künstliche Intelligenz, prägen nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Volkswirtschaften. „Mikro ist Makro“, bringt es das Blackrock Investment Institute auf den Punkt. Einige wenige Technologiekonzerne investieren mittlerweile in einem Umfang, der das Wirtschaftswachstum selbst bestimmt.
Der Aktienmarkt wächst ruhig und gut wie lange nicht. Doch nach drei starken Börsenjahren wächst die Skepsis. Fachleute warnen vor geopolitischen Risiken und hoher Verschuldung.
Die Liste ertragreicher Anlagen in diesem Jahr ist lang. Das zeigt der Blick darauf, was jeweils aus 100.000 Euro geworden wäre. Besonders gut abgeschnitten haben Außenseiter und nicht etwa die Anlagefavoriten.
Die Sparkassen sind ins Visier von Verbraucherschützern geraten. Der Vorwurf: Sie geizten mit Zinsen, um Anleger in Zertifikate zu locken, die der Bank mehr Ertrag bringen.
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