FAZ 10.12.2025
07:38 Uhr

(+) KI, Kunst und Zivilisation: Warum KI erst der Anfang ist


Ein Besuch in Boston zeigt: Künstliche Intelligenz ist nicht der krönende Abschluss der Computerepoche, sondern erst der Anfang – auch für die Kunst.

(+) KI, Kunst und Zivilisation: Warum KI erst der Anfang ist

Forschung und Lehre sollen sparen (während Herr Zuckerberg für seine Metaverse-Alfanzereien in fünf Jahren mehr als siebzig Milliarden US-Dollar verjuxt). Zumindest die Materialwissenschaften nähren ihre Leute noch, weil da zwischen Polymerchemie und weicher Robotik (Hydrogel, Biomaschinen...) viel Wertschöpfungspotenzial schlummert. Deshalb ist der Raum hell und gut beheizt, in dem auf der Herbsttagung der weltumspannenden Materials Research Society in Boston Anfang Dezember 2025 eine deutsche theoretische Chemikerin ihren Vortrag über Komplexe Flüssigkeiten hält und unter anderem ein Programm namens Makrolyzer vorstellt. „Das könnten wir gebrauchen, schreiben Sie mir mal“, meldet sich hinterher eine Kollegin aus Nordeuropa, denn die Software wertet Resultate molekulardynamischer Simulationen im Hinblick auf Eigenschaften wie Größenverhältnisse und Ordnungen aus, mithilfe der Graphentheorie. Dieses mathematische Spezialgebiet betrachtet Gegenstände als Strukturen mit Kanten und Ecken (bzw. Knotenpunkten); beim Makrolyzer sind die Ecken Atome und die Kanten deren Bindungen aneinander.

In Deutschland haben bisher nur 20 Prozent der Beschäftigten eine KI-Schulung erhalten. Im internationalen Vergleich ist das Land damit nicht wettbewerbsfähig. Die besten Kurse zu GenAI und KI-Agenten können helfen.

Jeder dritte Deutsche greift regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln. Oft ohne nennenswerten Effekt. Einige Supplemente können jedoch einen echten Nutzen bringen – solange man ein paar Punkte beachtet.

Ein grandioser Neuanfang: Das Hamburg Ballett fasziniert mit „La Sylphide“ von August Bournonville und der Uraufführung „Äther“ von Aleix Martinez.

Redakteur im Feuilleton.

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