FAZ 06.03.2026
08:41 Uhr

(+) Irankrieg und das Benzin: Gelassen bleiben


Tankrabatte, Abzockerei, Wachstumsängste: Der Irankrieg legt das Beste und das Schlechteste der Wirtschaftspolitik offen. Geboten ist nüchterne Gelassenheit.

(+) Irankrieg und das Benzin: Gelassen bleiben

Der Irankrieg legt das Beste und das Schlechteste der wirtschaftspolitischen Debatte in Deutschland offen. Schon kurz nach den ersten Angriffen auf Iran stiegen an den deutschen Zapfsäulen die Preise, weil die Ölkonzerne steigende Ölpreise absehen konnten. Sofort begann die Debatte, ob die Regierung den Bürgern mit Subventionen helfen solle.

Laura Arndt und Philipp Schwartz wollen mit der IG Metall die Mehrheit im Werk von Tesla in Grünheide. Konzernchef Elon Musk warnt vor den Folgen.

Gabriel Felbermayr, der neue „Wirtschaftsweise“, sieht im Irankrieg auch Chancen für die hiesige Wirtschaft. Und er hält eine Begrenzung der Spritpreise für machbar.

Die iranische In­sel Kharg ist ein gewaltiges Ölterminal. Nimmt man sie ein, fließt praktisch kein Tropfen mehr aus dem Land. Schon in der Carter-Ära wurde diskutiert, Kharg zu besetzen. Jetzt findet die Idee neuen Zuspruch.

Redakteur in der Wirtschaft und zuständig für die „Die Lounge“.

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