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02.03.2026
05:47 Uhr
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Viele erfolgreiche Menschen glauben insgeheim, ihren Aufstieg nicht verdient zu haben. Woher dieses Impostor-Gefühl kommt – und wie sich die Selbstzweifel überwinden lassen.

Sebastian Ullrich denkt manchmal noch an seinen Start bei der Boston Consulting Group zurück. „Nach drei, vier Wochen dachte ich: Bei mir war das ein Rekrutierungsfehler“, erzählt er. Vom gelernten Maurer hat sich Ullrich, heute 46 Jahre alt, erst zur Fachhochschulreife vorgekämpft, dann Wirtschaftswissenschaften studiert und promoviert und schließlich den Einstieg in die Welt der Unternehmensberater in Düsseldorf geschafft. Im ersten Projekt verglich er sich jedoch stark mit den Senior-Beratern: „Ich bin mir wie eine Schnecke vorgekommen, während andere vorbeifliegen.“ Obwohl er vom Kopf her wusste, dass es jedem Anfänger so geht, hat eine innere Stimme unentwegt geflüstert: „Bist du mit deiner Leistung richtig am Platz? Oder ist es morgen vorbei?“
Michael Mehringer ist seit einem Unfall gelähmt. Jetzt lernt er, Computer per Gehirnchip zu steuern – und findet sich in einem globalen Rennen um die Verschmelzung von Geist und Maschine wieder.
Morgens um 6 Uhr in den Kraftraum, individuelle Pläne für jede Mahlzeit, ständige Verletzungen und Schmerzmittel en masse: Trotzdem träumen Tausende Talente vom Sprung in die NFL. Wir wissen, was ihnen bevorsteht.
Sei es für eine Hausarbeit oder beim Verzweifeln am Rechenweg: Künstliche Intelligenz ist ein ständiger Begleiter im Studium geworden. Doch ist es wirklich gut, immer direkt die KI zu fragen, statt erst mal selbst zu überlegen?
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