|
26.11.2025
06:50 Uhr
|
KI ist für Europa eine Chance, die schwache Produktivität zu beleben. Doch nationale Vorschriften, die europäische KI-Verordnung und Datenschutzregeln könnten Produktivitätsgewinne um mehr als ein Drittel zusammenschmelzen, zeigt eine IWF-Untersuchung.

Die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben für 31 europäische Länder simuliert, wie sich der KI-Einsatz in Unternehmen auf die totale Faktorproduktivität auswirkt. Dieses Kriterium gilt als Indikator für technischen Fortschritt. Die Autoren greifen dafür auf das Aufgaben-Modell des amerikanischen Ökonomen Daron Acemoglu zurück: Produktion wird darin als Bündel einzelner Tätigkeiten modelliert, die entweder von Menschen oder von Kapital (einschließlich KI) erledigt werden können. Für jede Tätigkeit wird geschätzt, ob und in welchem Umfang sie sich mit KI automatisieren oder ergänzen lässt.
Viele Unternehmen merken erst beim Blick auf die Microsoft-Rechnung, wie abhängig sie von amerikanischen Anbietern sind. Die eigene Infrastruktur lässt sich mit den richtigen Werkzeugen zurückholen. Aber Freiheit kostet.
Alle sprechen darüber, wie wichtig KI-Kompetenzen im Job sind. In einer dreiteiligen Serie zeigen wir, worauf es für Berufseinsteiger, Arbeitnehmer und Unternehmen jetzt ankommt.
Generative KI glättet Leistungsunterschiede nur bis zu einem Punkt. Eine neue Studie zeigt: Bei klar strukturierten Aufgaben hilft KI auch Fachfremden, doch bei anspruchsvollen Tätigkeiten bleibt spezialisiertes Wissen unerlässlich.
Verantwortlicher Redakteur für Newsletter und Verticals.
Schlagworte: