|
21.02.2026
08:44 Uhr
|
Im Lager von Al-Hol in Syrien wurden Familien von IS-Extremisten interniert. Jetzt wird es aufgelöst. Doch Tausende sind unkontrolliert entkommen.

Es sind fast alle verschwunden. Über Jahre wurden im Lager von Al-Hol Zehntausende unter widrigen Lebensbedingungen festgehalten, nachdem das Dschihadistenkalifat des „Islamischen Staates“ (IS) zusammenbrach. Fast alle von ihnen waren Frauen und Kinder. Noch vor etwa einem Monat waren 24.000 Menschen in Al-Hol interniert. Jetzt hält sich nur noch ein Bruchteil in der berüchtigten Anlage im Nordosten Syriens auf. Von bis zu 2000 Menschen ist in Schätzungen von Hilfsorganisationen die Rede.
Friedrich Merz redet auf dem CDU-Parteitag wieder von Reformen. Doch dem Parteinachwuchs reichen Ankündigungen nicht mehr.
Australien ist Vorreiter bei der Regulierung der Internetplattformen. Doch praktisch hat sich kaum etwas für die Teenager verändert. Australische Familien berichten.
Wie kann Europa seine nukleare Verteidigung sichern? Ein Bericht sieht fünf Optionen. Die vielversprechendste: die Rolle der Franzosen und Briten stärken.
Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.
Schlagworte: