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04.03.2026
08:28 Uhr
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Wie viele Kinder dürfen aus den Samenspenden eines einzelnen Mannes entstehen? Eine junge Hessin will Klarheit über ihre Herkunft und zieht dafür vor Gericht. Für sich, ihre 34 Halbgeschwister und alle weiteren Spenderkinder.

Die vielen Muttermale hat sie von ihm geerbt. Ihre Autoimmunerkrankung auch. Viel mehr verbindet Toni Zimmer, die eigentlich anders heißt, nicht mit ihrem biologischen Vater. Dachte sie. Bis die Mittdreißigerin herausfand, dass sie mindestens 34 Halbgeschwister hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr sind, ist hoch. „Ich werde nie genau wissen, ob wir 70 oder 170 sind“, sagt sie. Um zumindest eine ungefähre Vorstellung zu bekommen, wie viele ihrer noch unbekannten Halbgeschwister existieren, zieht sie vor Gericht. Zimmer ist Ende der Achtzigerjahre mithilfe einer Samenspende gezeugt worden.
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Stellvertretende Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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