|
21.11.2025
09:18 Uhr
|
Auch in der CDU gefällt nicht jedem, was der Abgeordnete Hendrik Streeck sagt. Er vollzieht derzeit eine Wandlung vom Mediziner zum Politiker. Was hat er auf der neuen Bühne vor?

Besonders hübsch eingerichtet ist das Bundestagsbüro von Hendrik Streeck nicht. Als er dort an einem Mittwochabend mitten im intensiven Sitzungswochenherbst die Tür öffnet, bittet er dies zu entschuldigen. Er sei ja auch so selten da, schließlich habe er noch ein zweites Büro in Berlin, das des Bundesdrogenbeauftragten. Ohnehin ist Streeck viel unterwegs, seit er im vergangenen Herbst erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, auf Terminen der Fraktion, in Fernsehstudios, im Wahlkreis, in der Berliner Gesundheitsszene.
Vor einem Jahr stirbt ein Kind, weil der Rettungsdienst zu spät kommt. Das System gerät immer öfter an seine Grenzen. Eine lange geplante Reform scheiterte auch am Ende der Ampel. Kommt sie jetzt endlich?
SPD, Grüne und FDP erleiden Verluste – schon wieder. Das Scheitern im Bund hängt ihnen offenbar noch nach. Rot-Grün aber bleibt in der Hansestadt die Wunschoption Nummer eins. Die Wahlanalyse.
Das CDU-geführte Land NRW und die Landsmannschaft wollten das Haus in Ratingen aufgeben. In Berlin war die Union empört. Jetzt hat der Bund eine Finanzierung beschlossen – für zwei Jahre.
Redakteur in der Politik.
Schlagworte: