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30.01.2026
06:12 Uhr
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Die Deutschen halten immer mehr Haustiere – und bekommen immer weniger Kinder. Das führt zu Verwechslungen, Missverständnissen und handfesten Konkurrenzkämpfen zwischen Eltern und Tierhaltern.

Bei dem Großfeuer im Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in München am 13. Februar 1970 waren sieben Menschen ums Leben gekommen. (Foto: Joachim Barfknecht/picture alliance)
Ungefähr einmal in der Woche sehe ich eine Dogge in einem Lastenfahrrad – in einem Modell, in dem Eltern ihre Kinder zur Kita fahren. Manchmal redet das Frauchen mit der Fracht, gegen den Verkehrslärm schreiend, so wie Mütter und Väter auf ihren Lastenrädern. Die Dogge lässt ihre langen Ohren im Wind flattern. Ihr geht es gut: Sie lebt in einer Gesellschaft, die für sie gemacht ist.
Grünkohl heißt jetzt „kale“ und gilt als Superfood. Mittlerweile ist ein regelrechter Kult um das Gemüse aus Omas Garten entstanden. Was ist dran?
40 Jahre hat Luitgard Richter-Eisenberg als Lehrerin gearbeitet. Sie sagt: Heute neigten Eltern dazu, die Schuld bei der Schule zu suchen, wenn etwas nicht laufe – nicht bei den Kindern. Und trotzdem gebe es Fehler im System.
Das für Barbaresco und Barolo bekannte Weingut Gaja aus dem Piemont überzeugt auch mit seinen Weißweinen: Der Alteni di Brassica ist ein besonderer Sauvignon blanc, weil sich in ihm die Zukunft dieser Weine zeigt.
Redakteurin im Ressort „Gesellschaft & Stil“.
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