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29.01.2026
09:35 Uhr
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Robert Hartlauer stemmt sich gegen Handy-Flut und KI-Fixierung. Das Unternehmen hat dagegen einige Joker in der Hinterhand.

Robert Hartlauer hält seinen Tag in Bildern fest. Das gilt für alle Lebenslagen. Also schnappt er sich für das Gespräch mit der F.A.Z. eine Kamera. Davon hat er mehr als zweihundert. Das reicht für 60.000 bis 80.000 Bilder im Jahr. Dann eilt der fünfzig Jahre alte Unternehmer – eine Sony Vollformat um die Schulter gehängt – zum Gespräch auf den Dachboden eines historischen Architekturjuwels im oberösterreichischen Steyr, einer der besterhaltenen Altstädte im deutschsprachigen Raum. Dort befindet sich die Zentrale der Hartlauer Handelsgesellschaft, eines führenden Anbieters von Brillen, Hörgeräten, Mobilgeräten und Fotozubehör in Österreich.
Nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr stellt der Autohersteller das Model S und das Model X ein. Dafür stockt er seine Investitionen auf anderen Gebieten auf - und steckt einen Milliardenbetrag in ein weiteres Unternehmen aus dem Imperium von Elon Musk.
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Insolvenzen, Leerstand, Onlinehandel: In der Innenstadt stehen Einkaufstraßen unter Druck. Die Stadtzentren sollen nun auch Büros, Wohnungen und mehr beherbergen.
Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.
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