FAZ 03.03.2026
06:18 Uhr

(+) „Hart aber fair“: Ein Krieg mit ungewissem Ausgang


Bei „Hart aber fair“ wird die Hoffnung auf einen raschen Sturz des Mullah-Regimes in Iran nach dem Tod des verhassten Ajatollahs von einem Diskutanten besonders infrage gestellt.

(+) „Hart aber fair“: Ein Krieg mit ungewissem Ausgang

Es wäre vielen Zuschauerinnen und Zuschauern wohl merkwürdig verschlafen vorgekommen, wenn die Redaktion von „Hart aber fair“ und Moderator Louis Klamroth am ursprünglich geplanten Migrationsthema festgehalten hätten. Statt – wie noch am Wochenende angekündigt – über die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Asyl- und Migrationspolitik zu diskutieren, folgte Klamroth aus gutem Grund dem Kurs seiner Kollegin Caren Miosga. Deren Sendung hatte am Sonntag bereits ausführlich den neuen Krieg im Nahen Osten, die geopolitischen Folgen und die Motive des amerikanischen Präsidenten Donald Trump für seinen Angriffsbefehl analysiert.

US-Präsident Donald Trump setzt auf einen Deal mit der neuen Führung in Iran und spricht von „drei guten Optionen“. Ist eine Lösung wie in Venezuela denkbar?

Israel und die USA haben Irans Obersten Führer und viele ranghohe Militärangehörige getötet. Warum war der Angriff so schlagkräftig? Ein Überblick in Grafiken und Bildern.

In seiner Rede an die Nation sagte Trump, er werde niemals zulassen, dass „der weltweit größte Förderer des Terrorismus eine Atomwaffe besitzt“. Genau das aber könnte drohen – wenn die Führung des Iran zusammenbricht oder stark geschwächt wird.

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