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20.12.2025
13:01 Uhr
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Am 7. Oktober filmte die Hamas ihr eigenes Massaker. Macht man sich mit den Terroristen gemein, wenn man die Aufnahmen zeigt? Der Filmwissenschaftler Tobias Ebbrecht-Hartmann widerspricht – auch wegen der Schoa.

Als am frühen Morgen des 7. Oktober 2023 Terroristen der Hamas die Zäune zum israelischen Grenzgebiet durchbrachen und in den folgenden Stunden Tausende von Zivilisten ermordeten, zeigte sich schnell, dass mit diesem Terrorakt auch ein neues Stadium der medialen Inszenierung von Gewalt erreicht war. Die Terroristen waren nicht nur mit Waffen zum Durchbrechen von Türen, mit Sprengsätzen, Tretminen und Panzerabwehrraketen ausgestattet, an ihren Helmen trugen sie Kameras, die ihre Verbrechen in Echtzeit filmten und über Tiktok und den Messengerdienst Telegram in Umlauf brachten.
Pier Paolo Pasolini versuchte in den 1960ern, den Marxismus durch die „furchteinflößende Kraft Christi“ zu erneuern. Nun liegen seine Dialoge mit einfachen Leuten aus ganz Italien vor. Worüber haben sie gesprochen?
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Das Münchner Museum Fünf Kontinente zeigt beseelte Kunst der Māori. Und auch wenn viele Werke aus Ozeanien als Botschafter für ihre Kulturen wirken, ist die Kuratorin der Ausstellung nicht gegen Restitution.
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