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19.12.2025
12:01 Uhr
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In einem „Manhattan-Projekt“ will China die weltweit gefragte EUV-Technik zur Herstellung von Mikrochips nachahmen – was aber vor allem an den Optiken von Zeiss scheitert. Für den schwäbischen Technologiekonzern wird das Geschäft mit diesen Komponenten immer wichtiger.

Ob für Rezepte, Geschenkideen, E-Mails oder Studien-Arbeiten, Menschen auf der ganzen Welt nutzen mehr und mehr Programme, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Die Zahl der wöchentlichen Nutzer des KI-Bots ChatGPT ist zuletzt auf 800 Millionen gestiegen. Es ist die hohe Nachfrage, die die Geschäfte von Zeiss in wirtschaftlich turbulenten Zeiten stabilisiert hat. Denn der schwäbische Technologiekonzern stellt die Komponenten her, die für die weltweite Produktion von Mikrochips und damit für die Erweiterung von Rechenzentren von entscheidender Bedeutung sind. „Wenn man sich die Märkte anschaut, was die Treiber unseres Wachstums sind, dann sind das die Investitionen in KI“, erklärte Zeiss -Chef Andreas Pecher am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens im württembergischen Oberkochen auf der Ostalb.
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Wirtschaftskorrespondent für Baden-Württemberg.
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