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02.12.2025
21:55 Uhr
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Das Rechtsrisiko um Glyphosat könnte deutlich eingedämmt werden. An der Börse löst das einen regelrechten Kaufrausch aus. Der Fall zeigt auch die Wirkung von politischem Lobbying.

Bill Anderson war in den vergangenen Monaten viel in seiner Heimat unterwegs. Der Vorstandsvorsitzende des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer hat in den Vereinigten Staaten mit Landwirten und politischen Entscheidern gesprochen, immer mit dem einen Ziel: So, wie die Lage rund um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup ist, kann sie nicht bleiben. Das führte bis zur Drohung, dass sich das Unternehmen gezwungen sehe, die Produktion und den Verkauf von glyphosathaltigen Herbiziden einzustellen, falls sich der gesetzliche Rahmen in den USA nicht ändert. Privatkunden können das Mittel schon seit 2023 nicht mehr kaufen.
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Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
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