FAZ 03.03.2026
11:14 Uhr

(+) Glyphosat-Krise: Endet jetzt Bayers Albtraum, Herr Anderson?


Glyphosat ist ein geschäftliches Gift für den Pharmakonzern Bayer. Nun ist Konzernchef Bill Anderson mit Trumps Hilfe drauf und dran, das ökonomische Drama zu entschärfen. Doch das nächste Problem wartet schon.

(+) Glyphosat-Krise: Endet jetzt Bayers Albtraum, Herr Anderson?

Manchmal klingt Bill Anderson wie ein kaputter Schallplattenspieler, dessen Nadel auf der Rillenspur festhängt und der immer denselben Satz im Song abspult: „Wir werden das Rechtsrisiko zu Glyphosat bis Ende 2026 signifikant eindämmen.“ Doch lange blieb nebulös, wie der Vorstandsvorsitzende von Bayer die vertrackte Lage für den deutschen Dax-Konzern im amerikanischen Rechtssystem auflösen will. Wer auf Bayer blickte, sah verbrannte Milliardenbeträge und 67.000 offene Klagen gegen das Unternehmen. Der Konzern zahlt. Und zahlt. Und zahlt. Das gigantische Problem, das sich Bayer mit der 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto eingekauft hatte: ungelöst.

Ein Architektenvertrag bestimmt eine Vielzahl der Verpflichtungen für den Hausbau. Doch was kann der Bauherr alles erwarten?

Die Preise für Öl und Gas steigen deutlich. Der Hauptexporteur von Flüssiggas, Qatar, fällt vorerst aus. Je länger der Krieg dauert, desto härter könnte es Europa treffen.

Allein rund 170 Containerschiffe sitzen im Persischen Golf fest – und damit Ware aus 450.000 Containern. Auch Tausende Passagiere sind betroffen. Reedereien erarbeiten Notfallpläne.

Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

Kurse und Finanzdaten zum Artikel:

Schlagworte: